Ich lebe in einem Wasserturm am Meer, was albern ist

Carl-Christian Elze | Gedichte

Elzes Verse sind klar und schnörkellos, von einer aber nur scheinbaren Einfachheit. Jedes der 77 Gedichte umfasst exakt zehn Zeilen. Innerhalb dieses eng gezogenen Flussbettes fließen die Gedichte schnell – und verhandeln die großen Themen der Literatur und des Lebens: Einsamkeit, Liebe und Tod.
Klassiker der zeitgenössischen Lyrik
Mit Bonustracks und Zusatzmaterial


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Hardcover mit Fadenbindung
100 Seiten | 18 x 13 cm | 978-3-946392-80-4

20,00 

Elzes Verse sind klar und schnörkellos, von einer aber nur scheinbaren Einfachheit. Jedes der 77 Gedichte umfasst exakt zehn Zeilen. Innerhalb dieses eng gezogenen Flussbettes fließen die Gedichte schnell – und verhandeln die großen Themen der Literatur und des Lebens: Einsamkeit, Liebe und Tod. Als der Band 2013 erstmals erschien, wurde er enthusiastisch aufgenommen. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und die Stiftung Lyrik Kabinett München empfahlen den Band. Der Lyriker Jan Wagner schrieb die Lyrikempfehlung: »Schwäne mit Köchinnenhälsen, Lippen, die so weich sind wie Fischinnereien, Gras, das als Fell im Wind schwimmt, und Sommersprossen, die selbst Tote aufwecken und an der Klingelschnur im Sarg reißen lassen würden. Carl-Christian Elzes Gedichte sind originell bild- und vergleichsstark, mal komisch, mal derb, oft überraschend und immer berührend. Dabei geht jedes der Gedichte von einem ungeschützt sich ausstellenden, sich immer wieder hinterfragenden Ich aus, von dessen scheinbar ganz alltäglichen Beobachtungen an sich selbst und anderen, von jenen allen bekannten und doch verlässlich rätselhaften Gefühlsregungen. Ein Band, der leicht wirkt, so luftig ist wie der titelgebende Wasserturm, der aber nachwirkt; Gedichte, die so zärtlich wie übermütig daherkommen: Aber ›wollen wir vernünftig sein, müssen wir zum schlachthof gehen.‹«

+ Bonustracks: Mit bisher 9 unveröffentlichten Gedichten aus dem originalen Manuskript von 2013!
+ Zusatzmaterial: Mit Rezensionen von Kristian Kühn (signaturen.de), Peter Geist (Ostragehege) und der Laudatio von Holger Pils zur Verleihung des Rainer-Malkowski-Stipendiums der Bayerischen Akademie der Schönen Künste

Carl-Christian Elze wurde 1974 in Berlin geboren und wuchs in Leipzig auf, wo er immer noch wohnt. Sein Vater war Zootierarzt, wodurch er einen großen Teil seiner Kindheit im Leipziger Zoo verbrachte. Er studierte zwei Jahre Medizin, danach Biologie und Germanistik. Von 2004-2009 war er Student am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit 2006 erschienen mehrere Gedichtbände und Prosapublikationen. Sein Debütroman »Freudenberg« stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, 2023 war er Stadtschreiber von Dresden, 2024 Stadtschreiber von Halle.

Elze ist Mitbegründer und Gastgeber der Leipziger Lesereihe »Niemerlang«, Monatsjuror bei »lyrix«, dem Bundeswettbewerb für junge Lyrik, Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland, Vorstandsmitglied des Ringelnatz-Vereins Wurzen und Schirmherr von »MENTOR die LeselernhelferInnen Leipzig e.V.«.

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