sonne geschlossener wimpern mond

Dirk Uwe Hansen |  Gedichte 

Beginnend mit dem Zyklus Kosmogonie entsteht mit den darauffolgenden Zyklen Naturalienkabinett und Grammatologie ein Mosaik, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verschmelzen.


Gleich bestellen! 


Gutleut Verlag
Erscheinungstermin: 2018
Klappenbroschur
48 Seiten | 978-3-936826-99-9
Das Buch wurde von Michael Wagener gesetzt und gestaltet.

24,00 

In seinem Gedichtband sonne geschlossener wimpern mond, der den Beginn der neu installierten Reihe licht markiert, stellt der Greifswalder Dichter, Übersetzer und Altphilologe Dirk Uwe Hansen drei Gedichtzyklen vor. Beginnend mit dem Zyklus Kosmogonie – inspiriert von den Weltentstehungsmythen der griechischen Antike – entsteht mit den darauffolgenden Zyklen Naturalienkabinett und Grammatologie ein Mosaik, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verschmelzen. Die zunächst unabhängig voneinander entstandenen Gedichtzyklen stellen verschiedene Formen menschlicher Weltaneignung dar, sind aber gleichzeitig auch als persönliche poetische Anschauung der Wirklichkeit des Verfassers zu betrachten. 
Während die unter dem Titel Naturalienkabinett versammelten Gedichte ausnahmslos Gegenstände portraitieren, die für den Autor mit einer bestimmten Erinnerung verbunden sind, erkundet der Dichter in dem Zyklus Grammatologie die ganz eigene Individualität von Lettern als der kleinsten Einheit des Erkenntnisinstruments Sprache.

Dirk Uwe Hansen, Dichter, Übersetzer, Altphilologe, geboren 1963 in Eckernförde, studierte Klassische Philologie an den Universitäten Hamburg und Köln. Seit 1995 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Greifswald. Seit 2008 veröffentlicht er Gedichte in Zeitschriften und Anthologien (u. a. Konzepte, silbende_kunst, Der Greif, Jahrbuch der Lyrik). 2011 erschien Sirenen, 2012 Sappho – Scherben – Skizzen (beide im Udo Degener Verlag), 2013 zwischen unge/sehnen orten im Verlag silbende_kunst Köln. Aus dem Altgriechischen übersetzte er u. a. Lukians Schrift Über den Tod des Peregrinos und die Theognidea (beide erschienen Darmstadt 2005). Aus dem Neugriechischen übersetzte er Phoebe Giannisis Gedichtband Homerika (Reinecke & Voß 2016). Gemeinsam mit dem griechischen Dichter und Übersetzer Jorgos Kartakis übersetzt er Gedichte zeitgenössischer griechischer Autoren, die regelmäßig auf den Internetseiten fixpoetry.com und poiein.gr erscheinen. 2014 gab er gemeinsam mit Michael Gratz die Anthologie Muse, die zehnte. Antworten auf Sappho von Mytilene (freiraum verlag Greifswald) heraus.

Buchtipps