Tentakel ausbilden. Essay

Alexander Graeff | Essay 

Graeff entwickelt ein „tentakuläres“ Verständnis von Welt – anhand von Begegnungen mit Oktopoden, Quallen und Hunden – und hinterfragt binäre Ordnungen, heroische Narrative und hierarchische Menschenbilder.


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Erscheinungstermin: Oktober 2026
Hardcover mit Fadenbindung
248 Seiten | 978-3-946392-89-7

20,00 

Persönliche Erfahrungen aus Dorfkindheit, queerer Selbstfindung und Literaturbetrieb verknüpft Alexander Graeff mit kulturkritischen, philosophischen und tierethischen Fragestellungen. Inspiriert von Donna Haraway entwickelt er ein „tentakuläres“ Verständnis von Welt – anhand von Begegnungen mit Oktopoden, Quallen und Hunden – und hinterfragt binäre Ordnungen, heroische Narrative und hierarchische Menschenbilder. Ein literarisch eigenständiger Beitrag zu den Debatten um Queerness, Ökologie, Polykrisen und solidarische Formen des Zusammenlebens. Der Philosoph Volkmar Mühleis schreibt: „Tentakel ausbilden bietet viele, viele Anregungen, mit persönlichen Erlebnissen und Herleitungen durchdrungen, ist immer flüssig zu lesen, ein mäanderndes Vergnügen.“

Alexander Graeff, aufgewachsen in einem rheinland-pfälzischen Dorf, ist Leiter des Programmbereichs Literatur im Berliner Kunst- und Kulturzentrum Brotfabrik sowie Initiator der Lesereihe „Schreiben gegen die Norm(en)?“. Zuletzt veröffentlichte er den Gedichtband „Deine Revolution für Ungenauigkeit hat Zukunftswert“ im Verlagshaus Berlin und den Essay „Das Spektrum erweitern.“ im Querverlag. Alexander Graeff lebt in Berlin.

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