Sirenenecho

Dirk Uwe Hansen |  Gedichte

Sirenen und ihre Gesänge haben ihren festen Ort in den Texten von Dirk Uwe Hansen. In diesem Band verändern sie Stimme und Stimmlage, ihre Sprache, ihren Ton immer aufs Neue. In sirenenecho ist ihr Ton in besonderer Weise bestimmter. Und mit anderer, neuer Klangfarbe singend suchen sie nach neuen Räumen und mehr …


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Gutleut Verlag
Erscheinungstermin: 2022
Klappenbroschur
64 Seiten | 978-3-948107-35-2
Das Buch wurde von Michael Wagener gesetzt und gestaltet.

25,00 

Das Buch, wie der Titel unschwer vermuten lässt, ist den Sirenen und ihren Gesängen gewidmet. Nichts Neues könnte man denken, haben Sirenen doch ihren festen Ort in den Texten von Dirk Uwe Hansen. Allein sie verändern Stimme und Stimmlage, ihre Sprache, ihren Ton immer aufs Neue. Was in wolkenformate noch leise bescheiden, (un)scheinbar einsam und einfühlsam daher kam, suchend und fragend, stimmen sie in sirenecho einen anderen Ton an: In besonderer Weise bestimmter und mit anderer, neuer Klangfarbe singend suchen sie nach neuen Räumen und mehr. Dirk Uwe Hansen beschreibt es so: »Im ersten Band, den ich mit dem gutleut verlag machen durfte, habe ich die Sirenen antworten lassen auf meine Erinnerungen an Kindheitsorte. Seitdem begleitet mich das Echo der Sirenen, rumort in meinem Kopf, und ich versuche mir einen Reim darauf zu machen oder es wenigstens festzuhalten. Im Zentrum stehen natürlich die Sirenen und ihre Schwestern, die Musen, die sich für mich nicht sehr unterscheiden (und in der Figur der Thelxinoe ja sogar zusammenfallen). Begleitet werden die Texte vom Zirpen der Zikaden und vorsichtigen Versuchen, in diese Räume hinein- oder hinauszufinden.«

Dirk Uwe Hansen, Dichter, Übersetzer, Altphilologe, geboren 1963 in Eckernförde, studierte Klassische Philologie an den Universitäten Hamburg und Köln. Seit 1995 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Greifswald. Seit 2008 veröffentlicht er Gedichte in Zeitschriften und Anthologien (u. a. Konzepte, silbende_kunst, Der Greif, Jahrbuch der Lyrik). 2011 erschien Sirenen, 2012 Sappho – Scherben – Skizzen (beide im Udo Degener Verlag), 2013 zwischen unge/sehnen orten im Verlag silbende_kunst Köln. Aus dem Altgriechischen übersetzte er u. a. Lukians Schrift Über den Tod des Peregrinos und die Theognidea (beide erschienen Darmstadt 2005). Aus dem Neugriechischen übersetzte er Phoebe Giannisis Gedichtband Homerika (Reinecke & Voß 2016). Gemeinsam mit dem griechischen Dichter und Übersetzer Jorgos Kartakis übersetzt er Gedichte zeitgenössischer griechischer Autoren, die regelmäßig auf den Internetseiten fixpoetry.com und poiein.gr erscheinen. 2014 gab er gemeinsam mit Michael Gratz die Anthologie Muse, die zehnte. Antworten auf Sappho von Mytilene (freiraum verlag Greifswald) heraus.